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Ihr Hausanschluss Fernwärme

in den Netzgebieten der Stadtwerke Flensburg

Die Wärmeversorgung für die Stadt Flensburg gewährleisten wir durch das Flensburger Kraftwerk. Die Verteilung stellen wir durch ein mehrere hundert Kilometer langes Fernwärmenetz sicher. Unsere Fernwärme wird in umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung produziert und durch das Fernwämenetz bei sehr hohen Temperaturen und unter hohem Druck transportiert.

Was ist der Hausanschluss?

Was ist der Hausanschluss?

Der Hausanschluss (1) ist die Verbindung der Fernwärmeübergabestation (2) in Ihrer Immobilie mit den Fernwärmenetzleitungen (3).

Diese Netzleitungen liegen in der Regel im öffentlichen Grund und versorgen ganze Stadtteile und Orte mit der energiefreundlichen Fernwärme.
Für den Anschluss an das Fernwärmenetz werden zwei Leitungen benötigt.

Über die Vorlaufleitung (rot) wird das heiße Fernwärmewasser zugeführt und die Rücklaufleitung (blau) dient der Rückführung des abgekühlten Wassers zum Kraftwerk.
Die Leitungen werden durch das Mauerwerk geführt und enden mit jeweils einem Absperrhahn im Heizungsraum. Diese Absperrhähne stellen gleichzeitig auch die Liefergrenze dar. Nach den Absperrhähnen bildet die Fernwärmeübergabestation den Hauptbestandteil des Hausanschlusses.
Die Übergabestation übergibt die Wärme des Fernwärmewassers in den Heizkreislauf der Immobilie und misst über den in der Messstrecke eingebauten Fernwärmezähler den Verbrauch.

Die Fernwärmeübergabestation

Für Immobilien gibt es ein großes Spektrum an verschiedenen Wärmeanlagen. So wird ein Zimmer entweder über einen Heizkörper oder eine Fußbodenheizung erwärmt. Auch eine Kombination von Heizkörpern und Fußbodenerwärmung ist gängige Praxis. Hierfür bedarf es flexibler und intelligenter Regeltechnik, welche durch die modulare Aufbauweise unserer Fernwärmestationen ermöglicht wird.

Die Fernwärme hat aber neben der reinen Heizungsaufgabe auch die Erwärmung des Brauchwasser für z. B. die Dusche sicher zu stellen. Dies kann im neuen Durchlaufverfahren erfolgen, alternativ werden aber auch Warmwasserspeichersysteme unterstützt, welche mit z. B. bestehenden Solarthermieanlagen kombiniert werden können.

  • TYP 1:
    Fernwärmeübergabestation mit Brauchwassererwärmung im Durchlaufsystem mittels Wärmetauscher
  • TYP 2:
    Fernwärmeübergabestation mit Brauchwassererwärmungskreis zum Anschluss eines Warmwasserspeichers
  • MODUL 1:
    Zusatzmodul Witterungsführung
  • MODUL 2:
    Zusatzmodul Fußbodenheizung mit Witterungsführung

 

Ihr Ansprechpartner hierfür ist:

Andreas BehnkeTelefon:0461-487 1310
E-Mail:

andreas.behnke@stadtwerke-flensburg.de

So einfach ist der Weg zu Ihrem Fernwärmeanschluss

  1. Kontaktieren Sie unser Fernwärmeteam oder informieren Sie sich im Internet.
  2. Vereinbaren Sie einen Vor-Ort-Termin. Ein Mitarbeiter aus unserem Fernwärmeteam macht sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut.
  3. Lassen Sie sich ein detailliertes Angebot für Ihren Netzanschluss machen.
  4. Lassen Sie sich ein Angebot von einem Heizungsbauer für den Anschluss Ihrer Fernwärmeübergabestation sowie der Verbindung mit ihrer Hausanlage unterbreiten.
  5. Nach Eingang Ihres unterschriebenen Fernwärmeanschluss- und Versorgungsvertrages stimmen wir mit Ihnen unter Berücksichtigung Ihrer privaten Belange einen Termin für die Bauausführung ab.
  6. Nach Abschluss der Baumaßnahme kann der Heizungsbauer jederzeit den Umschluss Ihrer Hausanlage auf die Fernwärme durchführen und muss die notwendigen Einstellungen für den Fernwärmebetrieb vornehmen (z.B. hydraulischer Abgleich nach DIN 18380). Vielleicht möchten Sie Ihr Restheizöl oder Füssiggas noch aufbrauchen?
  7. Sobald Ihre Heizanlage mit der Fernwärme verbunden ist, wird die Übergabestation von einem Techniker der Stadtwerke Flensburg abgenommen und durch die Zählersetzung in Betrieb genommen. Dies geschieht in enger Abstimmung mit dem Heizungsbauer, sodass niemand frieren muss.

Was benötigen wir von Ihnen?

  1. Einen Grundstückslageplan Maßstab 1:500 und Adresse des geplante Bauvorhabens.
  2. Ein Gebäudegrundriss mit erkennbarem Eintrittpunkt der Versorgungsleitungen und dem Hausanschlussraum (nach DIN 18012).
  3. Leistungsbedarf in kW.
  4. Vollständiger Name des Bauherren und ggf. der Fachplaner mit aktuellen Kontaktdaten.
  5. Einen Teminplan, sofern bereits vorhanden.